Cheerleading hat seit jeher eine vielfältige Entwicklung durchlaufen. Vom ursprünglichen Anfeuern bei Football-Spielen bis hin zum professionellen Wettkampf mit akrobatischen, tänzerischen sowie turnerischen Elementen ist Cheerleading eine eigenständige und stets wachsende Sportart geworden.
Die ersten Cheerleader-Teams kamen aus den USA. 1898 wurde an der University of Minnesota mit Anfeuerungsrufen aus dem Publikum die Idee des Cheerleading geboren. Dort waren zunächst ausschließlich Männer als Cheerleader aktiv. Erst im Laufe der Zeit wurden auch Frauen in die Teams aufgenommen. In den 1960er Jahren organisierte die National Football League porfessionelle Cheerleader-Teams um diese am Spielfeldrand der Football-Spiele zu engagieren. Seit den 1980er Jahren wurde Cheerleading auch in Deutschland immer populärer.
Heute ist Cheerleading nicht länger ein Accessoire für Football-Spiele, sondern eine leistungs- und wettkampforientierte Sportart. Allein in Deutschland werden jährlich zahlreiche offene Meisterschaften von privaten Firmen sowie Verbandsmeisterschaften von zwei unterschiedlichen Verbänden ausgetragen.
Cheerleading setzt sich aus fünf Elementen zusammen, die mit verschiedensten Tanzelementen zu einem choreografischen Gesamtbild verbunden werden. Im Cheerleading wird dies als Routine bezeichnet. Dabei sind alle Elemente von gleicher Wichtigkeit, wodurch der Sport sehr vielseitig und anspruchsvoll wird.
Stunts werden mit mindestens zwei oder mehr Personen ausgeübt. Die Base steht unten und hebt die Top hoch. Kreative Auf- und Abgänge mit Drehungen und eine gute Dehnbarkeit der Top verleihen den Stunts ihre Schwierigkeit.
Hier werden entweder einzelne Stunts kreativ miteinander verbunden, oder Elemente gebildet bei denen bis zu drei Personen übereinander stehen.
Bei diesem Element wird die Top von drei bis vier Bases in die Luft geworfen und wieder aufgefangen. Während der Flugphase zeigt die Top einen oder mehrere Tricks aus dem Breich Turnen (z.B. Salto).
So werden im Cheerleading die Bodenturnelemente genannt. Wie im normalen Bodenturnen findet man auch im Cheerleading Flick Flack, Salto oder Schraube. Tumbling ist auf der einen Seite ein einzelnes Element, auf der anderen kann es aber auch genauso gut die anderen Elemente miteinander verbinden.
Mit schnellen Sprüngen und verschiedenen Bewegungen aus dem Tanzen werden die Stunt- und Tumblingsequenzen effektvoll mit einander verbunden. Dance und Jumps fließen genauso in die Bewertung ein, wie alle anderen Elemente auch.
Aus einem ehemaligen Kasseler Cheerleader-Team gründeten wir Anfang 2009 Rocket Cheer mit neuen Zielen und Vorstellungen. Seitdem verfolgen wir bei Rocket Cheer das Ziel, Cheerleading als anerkannte Sportart in allen Altersklassen zu präsentieren. Die beständige Weiterentwicklung des Sports ist uns neben einer hohen Sicherheit im Training und einer von Teamgeist geprägten Atmosphäre sehr wichtig.
Vordergründig wird der Sport bei uns als Wettkampfsport betrieben. Wir können jedoch mit ansprechenden Auftrittsprogrammen auch diverse Events oder Feiern sportlich begleiten. Mithilfe von qualifizierten Trainern möchten wir einen leistungsstarken Aufbau in allen Teams von Rocket Cheer voranbringen, sowie eine attraktive Teamsportart für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbieten.